Kunstschule Hannover

Kunstschule KunstWerk e.V. 1497

Was wir tun …

Die Kunstschule KunstWerk ist ein gemeinnütziger Verein, Mitglied im Landesverband der Kunstschulen in Niedersachsen und im kre|H|tiv Netzwerk Hannover.
Bilden mit Kunst für Kinder ab 4 Jahren, Jugendliche und Erwachsene – seit 1987! Gestalten und formen, erfinden und bauen, sammeln und forschen, modellieren und fotografieren, experimentieren und fantasieren. Und malen und zeichnen auch … In Kursen und Workshops, in Ferienaktionen, Projekten und Fortbildungen oder auf Kindergeburtstagen. Mit der kunst.handlung haben wir außerdem verschiedene mobile Kunstaktionen für Veranstaltungen im Programm.
Zusätzlich ist die Kunstschule Anbieter des niedersächsischen Qualifizierungsprogramms „Fachkraft Ästhetische Bildung“ sowie Projektträger des Kooperationsprojekts NetzWerkstatt einfallsreich.

Unsere Arbeit basiert auf der Werkstattmethode mit der Förderung folgender Ziele: Entdeckendes Lernen, Schulung der Wahrnehmung, Kommunikation, Interaktion, sinnenreiches Handeln und lernen im Prozess. Der Mangel an Planungsvorgaben und -gewissheiten provoziert dabei die eigenen Gestaltungskräfte. Individuelle Fantasie, Offenheit für Wendungen und Biegungen auf dem Weg, sowie für die eigene (künstlerische) Entwicklung und Kreativität wird herausgefordert. Das Projekt Posit|z|ionswechsel schafft eine Erweiterung unserer Methode. Wir planen die Ergebnisse eines Workshops in den öffentlichen Raum zu tragen und einem Publikum als Gedankenanstoß aktiv zur Verfügung zu stellen.

Kunstschule KunstWerk e.V.
Krausenstraße 35
30171 Hannover
Tel.: 0511 888849
http://kunstschule-kunstwerk.de/
www.facebook.com/KunstschuleKunstwerk

Unser Projekt

Posit|z|ionswechsel – ein Kunstprojekt mit Sitzen und Setzungen

In einem Workshop gestalten junge Erwachsene Sitzgelegenheiten, die Bezug auf gesellschaftliche, persönliche oder politische Anliegen nehmen.
Der Eigenwert des Materials fließt in die künstlerische Gestaltung ein.

Möglich ist es ein Thema oder ein Anliegen mittels des Stuhls darzustellen. Dabei ist es nicht erforderlich, (nur) einen Stuhl umzugestalten, auch eine Reihung von Stühlen oder Sitzgelegenheiten kann ein Thema, eine Situation oder ein bestimmtes Verhalten darstellen.

Gleichwie – die Teilnehmenden be-sitzen den Stuhle/ die Sitzgelegenheit auf unterschiedliche Weise.
Die Workshop Leitung liefert einen inhaltlichen Input zu gesellschaftspolitischen Themen und zur Kulturgeschichte des Sitzens. Zwei Treffen werden von einer Philosophin begleitet, die durch pointierte Fragen den inhaltlichen Auseinandersetzungsprozess unterstützt.

Die Sitzgelegenheiten werden von der Gruppe bei politischen und oder kulturellen Veranstaltungen einem Publikum „ausgesetzt“.
Zu Dokumentationszwecken wird es Postkarten von den Stühlen geben, auf denen neben dem Bild auch das Thema steht. Diese dienen auch als Give-aways.
Die Besucher*innen der Veranstaltungen können durch das Sitzen auf den Objekten „Stellung“ beziehen und sich dazu interviewen lassen. Wenn es die Teilnehmenden wünschen, übernehmen sie die Rolle der Interviewer.
In dem Blog GenerationKUNST werden Kommentare, Gespräche, Skizzen der Teilnehmenden in allen Projektphasen live dokumentiert.

Unser Blog geht hier los: