Kunstschule Schwarmstedt

ECKDATEN zur Kunstschule PINX

  • Kunstschule im ländlichen Raum
  • Derzeit arbeiten 12 Dozierende an der Kunstschule PINX
  • Jede Woche besuchen etwa 150 Kinder u. Jugendliche die Kunstschule regelmäßig – wir erreichen 1.200 Kinder im Jahr
  • wir bieten Kreativkurse, Dauerkurse, Offene Angebote und Workshops an für unterschiedliche Zielgruppen
  • wir arbeiten in verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Partnern
  • wir führen Kreativangebote in Schulen, Kindertagesstätten und mit unterschiedlichen sozialräumlichen Partnern durch
  • wir führen Weiter- und Fortbildungen für Erwachsene im Bereich Ästhetische Bildung und diversitätsbewusste Handlungsbefähigung durch
  • Wir sehen es als unseren Auftrag, durch künstlerische Methoden das politische, gesellschaftliche und kulturelle Bild unseres Landkreises (Heidekreis) mit zu prägen.

Wir zeichnen uns als Kunstschule besonders durch unsere pädagogische und künstlerische Haltung aus:

  • wir ermöglichen ästhetische Erfahrungen
  • sehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Experten ihrer selbst
  • geben keine Beurteilung von „richtig oder falsch“ – Begegnung auf Augenhöhe
  • nehmen uns selbst als Pädagogen/Kulturschaffende zurück
  • unterstützen Kinder/Jugendl. auf ihrem Weg als Künstler, Forscher, Sachenfinder oder Gestalter
  • fördern neben der Entwicklung von künstlerisch/kreativer Kompetenzen auch von Sozialkompetenzen, Eigenkompetenzen
  • ermutigen zur Befähigung ihr Leben selbst zu gestalten

 

Kunstschule PINX 
Mühlenweg 1
29690 Schwarmstedt
Tel: 0 50 71 / 40 26 
E-Mail: info@kunstschule-pinx.de
http://www.kunstschule-pinx.de/

Modellprojekt – Generation PINX

Drei Ansätze, die den öffentlichen Raum behandeln, bespielen und erforschen

I

Kann man gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen eine „patt ern language“(nach Christoph Alexander) für ein wertvolles Leben auf dem Land entwickeln?

Durch die „pattern language“ (nach Christopher Alexander) wollen wir als Kunstschule einen politischen Kurs einschlagen, der durch eine künstlerische Methode die Menschen /Kinder an Politik und Kultur teilhaben lässt. Kinder und Jugendliche können so Ihre Vision entwickeln und ein gesellschaftliches Empowerment vorantreiben. Sie können Zeichen setzen und somit den Ratsherren tatsächlich etwas „zumuten“.

Im Rahmen des Offenen Ateliers der Kunstschule PINX werden wir mit verschiedenen Gruppen Kinder und Jugendlicher selber Patterns für ein zufriedenes Leben in Schwarmstedt entwickeln und darstellen.

II

Anwendung der „ästheti schen Forschung“ um politi sche, künstlerische und wissenschaftliche Prozesse bei Kindern und Jugendlichen in Gang zu setzen.

Leiti dee und Grundlage für unsere „Forschungsprojekte“ ist die von Helga Kämpf-Jansen begründete Ästheti sche Forschung. Wir werden Schülerinnen und Schüler unserer Bildungspartner die Möglichkeit geben ästhetisch zu forschen. Bezugsräume sind die Schule, der ländliche Raum, das private Umfeld und die Kunstschule selbst.

Etwas Neues zu wagen, sich selbst in Beziehung zu setzen, ist nur möglich durch eigene Fragestellungen, die im eigenen Spannungsfeld zwischen dem eigenen Ich und der Umwelt entstehen, begeistern oder erschüttern. Wir werden auf das Format „Klasse triff t PINX“ zurückgreifen und mit den Kindern gemeinsam eine Ergebnis-Präsentation entwickeln und einer Öffentlichkeit präsentieren.

III

Angebote an Schulen, Verbände, politische Parteien. Durch ästhetische Prozesse neue Ideen entwickeln und gruppendynamische Effekte erzielen.

Diese Idee ist eine Erweiterung unseres Konzeptes „Kunst schafft Land“ auf die Arbeit mit Erwachsenen und Erwachsenenteams. Mit Hilfe von künstlerischen und ästhetischen Prozessen sollen neue Wege gefunden werden und auch Entscheidungen getroffen werden können. Zur Umsetzung dieser Ideen kann auf die mobilen Angebotsformate der Kunstschule zurückgegriffen werden.

 

Hier geht es zu unserem Blog:

Das PARADIGMA ( aus der Reihe MUSTERFORSCHUNG 001 von Helmut Leitner Juni 2016) Christopher Alexander leitet seine Theorien aus seinen theoretischen und empirischen Forschungsergebnissen ab. Für die Zwecke dieser Einführung ist jedoch eine axiomatische Formulierung geeigneter: der grundlegende Vorgang in der Welt ist die Entfaltung......

Maher Al Daher erzählt in diesem Video, warum Freiheit wichtig für Kinder ist. Er selbst spricht sogar vom Freiraum. Christopher Alexander benennt bzw. kreist in seinen Texten die „Qualität ohne Namen“ durch den Begriff FREI ein. Er meint ein FREI SEIN von Vorbildern und einengenden......

Maher Al Daher beschreibt hier wann er sich wo lebendig fühlt, dort in den entworfenen Lieblingsorten. Wir versuchen eine Pattern Language zu finden, indem wir nach der „Qualität ohne Namen“ (siehe Chr. Alexander) suchen. Wenn etwas lebendig ist, wenn jemand lebendig ist, können wir es......

Christopher Alexander spricht in dem Konzept der PARTTERN LANGUAGE von der QUALITÄT OHNE NAMEN. Ein Basis-Kriterium für das Leben der Menschen in einer Stadt oder Region, in einem Haus oder in der Wildnis, das sich aus einer zentralen Qualität begründet. Diese Qualität ist zwar objektiv......

„Die Freiheit ist wichtig für Kinder. Und die Erwachsenen müssen genau aufpassen, wenn sie planen. Kinder sollen die Möglichkeit haben etwas zu machen und nicht nur dann etwas machen dürfen, wenn andere es befehlen. Es ist gar nicht so wichtig, dass wir Kinder das dann......

Durch künstlerische Prozesse kann es möglich sein, auch im ländlichen Raum der Kunst ganz eigene Räume zu entwickeln, die nicht nur zum künstlerischen Handeln anregen oder ermutigen, sondern durch ihre Prozesshaftigkeit selbst zum künstlerischen Handlungsraum werden. Ein künstlerisches Handeln im ländlichen Raum, das durch die......

„Ich wünsch mir einen Wald in den nur Kinder hineindürfen und ein Baumhaus. Am Besten auch noch einen Platz wo wir noch eins bauen dürfen und Materialien um ein Baumhaus zu bauen. Der Ort muss sicher sein aber auch sicher vor den Erwachsenen.“ DARIUS aus......