Kunstschule Worpswede

Die Kunstschule: Paula – die lebendige Galerie

Die PAULA ist ein Ort an dem künstlerisch geforscht, gearbeitet und gelernt werden kann. Ein Ort, an dem Spuren hinterlassen werden. Ganz im Einklang mit der historischen Geschichte von Worpswede als Standort der Künstlergruppe um die Namensgeberin des Resonanzraumes, Paula Modersohn-Becker. Dieser Künstlerkreis hat viele Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind. Das Dorf Worpswede zieht Kunst- und Kulturinteressierte über die Region hinaus an und noch immer leben und wirken viele Künstler_innen hier.

Die PAULA möchte mit ihrem Angebot einen wichtigen Beitrag für die Kunst- und Kulturvermittlung im Dorf leisten. Mit dem Konzept des Resonanzraumes wird ein freier, geschützter Ort geschaffen, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene kreativ und künstlerisch arbeiten können. Die Idee ist, dass alle Interessierten, in den Räumlichkeiten arbeiten können: Sei es malerisch, skulptural, installativ oder performativ – die Möglichkeiten sind vielfältig! Es wird interdisziplinär und multimedial gearbeitet. Die Spuren, die dabei hinterlassen werden, sind Ausgangslage für die nächsten Mitwirkenden, die sich wiederum den Raum zu eigen machen können. Die PAULA ist ständig im Wandel begriffen und somit ein bunter und bewegter Ort. Nicht nur in den Räumlichkeiten darf gearbeitet werden, auch im öffentlichen Raum gibt es die Chance (Komma) zu intervenieren und in Resonanz zu gehen.

Kunstschule PAULA Worpswede e. V.
Bergstraße 1
27726 Worpswede
Telefon: 04792 951291
E-Mail: info@kunstschule-paula.de
Homepage: www.kunstschule-paula.de

Das Modellprojekt: Pauline – Galerie 12

Die „Pauline – Galerie 12“ wird oder ist das kleine Schwesteratelier der PAULA. In Kooperation mit der Berufsbildenden Schule  Osterholz-Scharmbeck wird die Pauline nach dem Konzept des Resonanzraumes den schulischen Kontext erproben und erforschen.

Mit Resonanzraum meinen wir einen Ort, an dem in Bezug auf das Gezeigte eigene künstlerische Arbeiten entstehen. Folglich bildet das Gezeigte, welches immer wieder als Ausstellung präsentiert wird, den Ursprung und die Inspiration für künstlerisch-ästhetisches Handeln.

Den Auftakt bildet eine Vernissage der Künstlerin, Rabea Melius, welche den Galerieraum zunächst bespielt. In Resonanz mit dem Gezeigten wird die Metamorphose des Raumes künstlerischer Foki: Wann findet Resonanz statt? Wie wird Resonanz sichtbar? Hierfür werden im ersten Schulhalbjahr Schüler_innen der 11. und 12. Klasse der Fachoberschule Gestaltung gemeinsam mit Rabea Melius frei künstlerisch im Galerieraum arbeiten. Im zweiten Schulhalbjahr wird sich das Konzept auf fachfremden Unterricht erweitern.

Im Hinblick auf partizipatorische Fragestellungen ist es denkbar, daß der Galerieraum, auch nach Beendigung des einjährigen Projektes, in Eigeninitiative der Schüler_innen weiter gedacht und entwickelt wird.

Wo ist Pauline – Galerie 12?

Berufsbildende Schulen Osterholz-Scharmbeck
Bahnhofsstraße 2 – 8
27711 Osterholz-Scharmbeck

 

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