Making V- vier Aktionen für die Kinderrechte

Schüler, Lehrer, Mitarbeiter des Rathauses, Passanten- viele Menschen kommen zu unserem letzten Making. Dieses Mal sind wir Dienstleister für die Gemeinde, daher läuft auch einiges etwas anders: in den Geschäften der Wedemark hängen Werbeplakate, die Presse ist anwesend und sogar das Radio. Die Werbetrommel hat die Gemeinde gedreht. Wir machen dass, was wir geplant haben, beziehen Position an unseren Stationen und erklären unseren Besuchern „das Innenleben“ unserer Aktionen. Kinder haben Rechte- wie viele große und kleine Menschen es doch gibt, die kaum etwas darüber wissen.

Nach drei Stunden fliegen 150 gestaltete Postkarten mit Wünschen für die Kinder der Welt in den strahlend blauen Himmel über der Wedemark. 50 Drähte haben Kopfform angenommen und zeigen geschriebene oder collagierte Wünsche, Ideen, Gedanken im Inneren. 150 Lollys wurden mit Zuckerwatte umhüllt, die Maschine dampft. Vier Plexiglasaufsteller sind voll mit Silouhetten und Figuren, Handumrissen und klugen und dummen Sprüchen.

 

Unser Material ist aufgebraucht.  Die Schüler steigen in ihre Busse und fahren Heim, Passanten kehren zum Tagewerk zurück und Rathausmitarbeiter an ihren Arbeitsplatz.

Öffentlichkeitswirksam sollte es sein, so der Wunsch der Gemeinde, ja das war es wohl. Was sagen die acht Jugendlichen?

Es waren unglaublich viele Besucher da, ja, dass stimmt. Aber das ist für uns kein Kriterium für eine gelungene Veranstaltung. Natürlich konnten wir vielen etwas über die Rechte der Kinder erklären, aber viele haben auch einfach nur konsumiert. Sie waren eben da, weil es der Schulhof ist, weil es auf dem Weg liegt, weil sie sowieso da gewesen wären. Das schafft zwar Publikum, macht es aber nicht gehaltvoller.

Lieber waren ihnen die Aktionen, wo die Passanten aktiv zu uns kamen und blieben. Hier war der Austausch gehaltvoller, die Unterbrechung im Alltag wertvoller.

Die GenerationKunst-Teilnehmer der Kunstschule Wedemark haben differzierte Bewertungskriterien bezüglich einer gelungenen Aktion, vielseitig, abwägend, aber in keinem Fall oberflächlich. Und sie wollen mehr, weiter machen mit unseren Makings, auch mal heisse Eisen anfassen, Ausstellungen auf die Beine stellen, künstlerische Techniken lernen…….viele Idee. Da können wir nur hoffen, das eine Fortsetzung folgt.

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