Im Frühjahr 2018 schrieb der Landesverband die Fortbildung Kunstschule VON KUNST AUS denken und positionieren aus. Ziel dieses Angebotes war, die Teilnehmenden und die Kunstschulteams durch gemeinsames Austauschen und Reflektieren – Verlernen und Lernen – Probieren und Verändern zu motivieren, sowohl die fachliche Position als auch die gesellschaftliche Rolle der Kunstschule vor Ort zu hinterfragen und „ein Kunstschul-Profil von Kunst ausgehend“ zu entwerfen und zu schärfen.

In zwei von Susanne Bosch, Constanze Eckert und Sara Schwienbacher konzipierten Seminaren erweiterten siebzehn Seminar-Teilnehmende aus 12 Kunstschulen ihr Expert*innenwissen durch Theorieinputs und Methodenpraxis und gaben anschließend als „Reflexionsbeauftragte“ einen Impuls in die Kunstschule hinein, mit dem sie gemeinsames Denken, Lernen und Handeln VON KUNST AUS innerhalb des Kunstschulteams anstießen. Sie hinterfragten die Definition der künstlerisch-pädagogischen Praxisqualität und regten ein Nachdenken über die professionelle Selbstvergewisserung der in den Kunstschulen Tätigen, den Auftrag der Kunstschule als Organisation und mögliche Veränderungen an.

Teilnehmende
17 Personen, Leiter_innen und Dozent_innen, aus den Kunstschulen machten mit. Teilnehmen konnten maximal zwei Personen aus einer Kunstschule. Die Konzeption und die Leitung der Seminare übernahmen Dr. Susanne Bosch, Constanze Eckert und Sara Schwienbacher.

Zeitplan
12. bis 14. April 2018: Seminar I in Hannover
• Mai bis August 2018: Phase I in der Kunstschule: aktives Arbeiten in den Kunstschulteams
• 31. August bis 1. September 2018: Seminar II in Hannover
• September-Oktober 2018: Phase II in der Kunstschule: aktives Arbeiten in den Kunstschulteams
• 8. bis 9. November 2018: Abschlusstagung von generationKUNST in Wolfenbüttel: Rolle der kritischen Freund_innen und “Ernte”-Helfer_innen