feelkleid-teilnehmerin Mona

Und ich bin mal wieder in meiner wunderbaren Stadt Basel, weil ich die ja so liebte und bin den Münsterberg hochgelaufen, weil ich wusste da oben ist samstags immer ein Flohmarkt. Und ich liebe Flohmarkt und Secondhand, also ich bin auch in der Secondhand-Kultur groß geworden, kann man so sagen und für mich ist das so, dass es dann so wie Kunst anschauen ist. Also auch wenn ich nichts finde, ist es egal. Also es ist wirklich ein kulturelles Event. Und so bin ich dann eben los und bin dann eben auf den Münsterplatz und dann gibt es für mich so ein Bild von den schönen Schweizerinnen und zwar sind das eher die, die in der italienischen Schweiz leben. Die sind ungefähr so groß wie ich, aber meistens dunkelhaarig und haben eben auch so diese Kleinheit, auch so eher die Taillen und schmale Gelenke, und die tragen gerne so Etuikleider. Und das wiederum erinnert mich an meine Ursprungswurzeln, weil ja meine Mutter aus Südtirol kaum und das liegt dann direkt an Meran wo sie herkam und am Tessin. Und dann sah ich dieses Kleid. Beim Flohmarkt. Und es hatte sozusagen die ideale Leichtigkeit, die ideale Stofflichkeit, die ideale Temperatur und auch die ideale Helligkeit für so einen Hochsommertag. Und dann probierte ich das Kleid an und fühlte mich gleich sehr schön darin. Das war dann ein großer Schatz, den ich wirklich verbinde mit diesem Gefühl des Sommers im Südwest.“

Fragebogen von Mona:

Das Kleid wurde 2012 gekauft (2nd Hand). Es hat 20 Franken gekostet. Mona weiß nicht, wo das Kleid hergestellt wurde. Sie hat es ab und zu getragen. Es fällt ihr nicht und/oder ein bisschen („oszillierend“) schwer, sich davon zu trennen. Beim Einkauf achtet sie auf Preis, Qualität, Farbe/Muster, Originalität, Funktion, Style/Design, Fair Trade und Nachhaltigkeit („Secondhandkleidung als Nachhaltigkeitskultur“). Die Pflegehinweise beachtet Mona meistens. Sie repariert ihre Kleidung manchmal und ändert oft.

Sie hat ca. 100 Kleidungsstücke im Schrank und könnte auf 70 % davon verzichten.

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