SCHLAUE sätze 8

Solange die „Qualität Ohne Namen“ nicht zu einem starren System wird, sondern eine wachsende, sich stets verändernde Qualität bleibt und diese auch wieder kritisiert und in Frage gestellt werden kann, solange wird es möglich sein, innerhalb dieser Pattern und auch innerhalb der Anwendung dieser Pattern durch eben diese Qualität Kunstschüler*innen zum Handeln zu ermächtigen. So werden aus ästhetischen Handlungen pädagogische Haltungen und umgekehrt, die das gemeinsame künstlerisch forschende Arbeiten auf Augenhöhe und die Wertschätzung der unterschiedlichen Perspektiven und Fragestellungen miteinschließen. Durch das gemeinsame partizipatorische Entwickeln von Pattern und Fragestellungen  wird auch eine Politische Ermächtigung der Schüler*innen ermöglicht, da sie selbst zu Handelnden werden.

Hildegard Strutz, September 2018

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