Hannah Bischof zum 6.06.2019

Mein Eindruck vom ersten „Round-Table“-Treffen am 6. Juni 2019 in Hannover zum Modellprogramm der Kunstschulen war: Faszination und Staunen. Ich war überrascht über die Vielfalt der Ideen und der geplanten Projekte, die dort vorgestellt wurden, und beeindruckt von dem Engagement der Leiterinnen und Leiter der einzelnen Kunstschulen.

Natürlich „stehen und fallen“ die Vorhaben mit der Akzeptanz und der Mitarbeit der Jugendlichen (und Kinder), für die diese Projekte gedacht sind. Aber ich hatte das Gefühl, dass man hier tatsächlich versucht, Jugendliche durch und mit Kunst zu einer politischen Haltung zu sensibilisieren und zu einer Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Strukturen zu verhelfen, die ihnen nicht oder noch nicht bewusst sind. Kunst ist – auch – ein Mittel, um in Kommunikation zu treten, um Dinge zu begreifen, die Jugendlichen mitunter unverständlich sind. Und da ich meine eigene Arbeit als Malerin ebenfalls als einen solchen Prozess begreife – über meine Bilder mit den Betrachtenden ins Gespräch zu kommen -, war dieser „Round-Table“ für mich der gelungene Auftakt zu den geplanten Vorhaben im Rahmen des Modellprogramms „generationKUNST“.

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