18 Juni Aus den Montaginterviews
Sofainterview vom 18.07.2018 Am Montag entstand ein Gruppeninterview zu der Frage: >Wie hasst man richtig?<. Drei Personen waren an diesem Gespräch beteiligt und es entstand ein spannender Austausch anhand der unten stehenden Bilder mit der Eingangsfrage: Welche Farbe / Form hat für dich der Hass?![]()
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Auffällig war zunächst, dass alle Beteiligten zu unterschiedlichen Ergebnissen in der künstlerischen Form kamen. Hierzu hatten die Interviewten lediglich drei Minuten Zeit. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Hass erfolgte anschließend anhand der entstandenen Bilder. Interessant war, dass in den Bildern die Vielschichtig- und Vieldeutigkeit der Thematik bereits enthalten war. Das angeschlossene Gespräch nahm grundlegend immer wieder Bezug auf die Eingangsbilder und unersuchte gleichermaßen den Ausdruck und die vermutete Hintergrundintention sowie Aussagekraft.
Kunstaktion auf dem Ansgarikichhof 1. Handlungsanweisungen und Fragen in Form von Kunstlosen In Zusammenarbeit mit Müsel und Mariella Falke entstanden Kunstlose. Handlungsanweisungen zur Annäherung an die Frage: >Wie hasst man richtig?<![]()
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2. Kunstbasis auf dem Ansgarikirchhof Müsel und Mariella Falke schwärmen samt Kunstlose und der Fragetafel: >Wie hasst man richtig?< auf dem Ansgarikirchhof aus. Sie laden Passanten ein, sich anhand eines Loses mit der Frage genauer zu befassen. Derweil betreue ich die Kunstbasis, spreche Vorübergehende an und erhebe die ersten künstlerischen Interviews. Mit der Zeit werden mehrere Flanierende auf das Spektakel aufmerksam und beteiligen sich an der Collage.![]()
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3. Reflexionen zur Aktion
(Video Nachtrag) 4. Installation der Interview-Collage im Ausstellungsraum![]()
Sofainterview vom 04.07.2018 Am 04.07.2018 kam B. in die pauline. Über eine Freundin hatte B. von dem Projekt erfahren und sich seit längerer Zeit vorgenommen, einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Nachdem sich B. mit der pauline und den Themen vertraut gemacht hat entstand folgendes Interview:![]()
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Im Zuge der Fragen entstand ein anrührendes Gespräch über Kriegs- und Fluchterfahrung sowie über die Schwierigkeiten in Deutschland anzukommen, sich von belastenden Erfahrungen und Erinnerungen zu befreien und die Positivität zu erhalten. B. äußerte, sich vorher keinerlei Gedanken zu der Frage >Wie hasst man richtig?< gemacht zu haben. B. war sehr verblüfft über die vielen Gedanken und Bilder, die in dem Interview sichtbar wurden. B. Erleichterung zum Ende des Interviews blieb mir nachhaltig im Gedächtnis. B. äußerte, zu wissen wie es ist, von Krieg zu hören und gleichzeitig keine Berührungspunkte zu erfahren. "Man sagt, es ist schlimm, aber man fühlt es nicht". Die direkte Transformation des Erzählten in eine künstlerische Form, die aktive Aufzeichnung während des Gespräches sowie die Aussicht, dass viele Personen anhand der Interview Bilder und Gesprächsausschnitten Mitträger*innen dieser Erfahrung würden, empfand B. als sehr erleichternd.
Auffällig war zunächst, dass alle Beteiligten zu unterschiedlichen Ergebnissen
in der künstlerischen Form kamen.
Hierzu hatten die Interviewten lediglich drei Minuten Zeit.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Hass erfolgte anschließend anhand der
entstandenen Bilder.
Interessant war, dass in den Bildern die Vielschichtig- und Vieldeutigkeit
der Thematik bereits enthalten war.
Das angeschlossene Gespräch nahm grundlegend immer wieder Bezug auf die
Eingangsbilder und unersuchte gleichermaßen den Ausdruck und die vermutete
Hintergrundintention sowie Aussagekraft.
3. Reflexionen zur Aktion
Im Zuge der Fragen entstand ein anrührendes Gespräch über
Kriegs- und Fluchterfahrung sowie über die Schwierigkeiten
in Deutschland anzukommen, sich von belastenden Erfahrungen
und Erinnerungen zu befreien und die Positivität zu erhalten.
B. äußerte, sich vorher keinerlei Gedanken zu der Frage
>Wie hasst man richtig?< gemacht zu haben.
B. war sehr verblüfft über die vielen Gedanken und Bilder,
die in dem Interview sichtbar wurden.
B. Erleichterung zum Ende des Interviews blieb mir nachhaltig
im Gedächtnis.
B. äußerte, zu wissen wie es ist, von Krieg zu hören und gleichzeitig
keine Berührungspunkte zu erfahren.
"Man sagt, es ist schlimm, aber man fühlt es nicht".
Die direkte Transformation des Erzählten in eine künstlerische Form,
die aktive Aufzeichnung während des Gespräches sowie die Aussicht,
dass viele Personen anhand der Interview Bilder und Gesprächsausschnitten
Mitträger*innen dieser Erfahrung würden, empfand B. als sehr erleichternd.
