generationKUNST

 

Der Landesverband startete in den Jahren 2017 bis 2019 mit generationKUNST.

Daran nahmen in den ersten beiden Jahren sieben Kunstschulen und in 2019 fünf Kunstschulen teil.

In allen drei Jahren stiftete dieses Förderprogramm die Kunstschulen und ihre Teilnehmenden an, sich selbstbewusst einer als ‚politisch‘ zu nennenden Haltung zu verschreiben. Denn Kunstschulen können viel mehr als nur Techniken vermitteln – sie können Kinder und Jugendliche mit den Künsten Wege aufzeigen, ihr Leben und das ihres Umfeldes zu GESTALTEN.

Insofern haben die Kunstschulen in generationKUNST die Teilnehmenden über eine kulturelle Teilhabe hinaus zur gesellschaftlichen Gestaltung motiviert, indem sie sie z.B. befähigt haben, auf demokratischem Weg Entscheidungen herbeizuführen.

Lautete der Untertitel des Programms von 2017 bis 2018 noch Kunstschulprojekte von der kulturellen Teilhabe zu gesellschaftlichem Empowerment, so erfolgte in 2019 mit Kunstschulen gestalten das WIR! eine Zuspitzung.

 

In Ergänzung zu den Kunstschulprojekten wurde im Rahmen des Modellprogramms generationKUNST allen Kunstschulen im Verband im Jahr 2018 die Fortbildung Kunstschule VON KUNST AUS denken und positionieren angeboten. Absicht dieses Fortbildungsangebotes war es, im Dialog mit den Kunstschul-Akteurinnen und -Akteuren, Kunstschule mit ihrem Alleinstellungsmerkmal KUNST innerhalb des Feldes der kulturellen Bildungseinrichtungen in der Gesellschaft zu profilieren. In zwei eigens für Kunstschulen konzipierten Seminaren wurden relevante Kunst- und Bildungsbegriffe wie auch aktuelle gesellschafts- und bildungspolitische Diskurse behandelt. Es wurden Methoden geübt und Haltungen erprobt, so dass diese Erfahrungen und Erkenntnisse durch die sog. Reflexionsbeauftragten anschließend vor Ort in die eigenen Kunstschulteams eingebracht werden konnten.

 

Zwischen 2021 und 2023 erhielten die Kunstschulen im Modellprogramm generationKUNST² | Kunstschulen gestalten das WIR! Mittel für einen Entwicklungs- und Transformationsprozess.

Ziel war, die niedersächsische Kunstschullandschaft zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.

Dazu gingen die Kunstschulen in Klausur, benannten Probleme, entwickelten Lösungsvorschläge und ergriffen konkrete Maßnahmen.

Corona war dabei Anlass, die Stärken der Kunstschulen zu erkennen, war Anstoß, Strukturen und Prozesse zu überdenken und Chance für Entwicklung und Fortschritt.

 

2024 wird der Landesverband erneut über die politische Liste gefördert – mit 150.000 Euro Landesmitteln.

Mit seinem diesjährigen Kunstschulförderprogramm generationKUNSTpro Kunstschulen pro-fessionell | pro-grammatisch | pro-zessorientiert | pro-aktiv | pro-filiert

will er Kunstschulen befähigen, durch professionalisierte Arbeit und Praxis mit den Teilnehmenden ZUKUNFT zu einer Aufgabe der GEGENWART zu machen, und mit künstlerischen Mitteln einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

Auf der Agenda für 2024 stehen die Arbeit am Profil der Kunstschulen mit Themen wie u.a. Nachhaltigkeit, Kinderschutz, Kunstschulen als Dritte Orte, Kooperationen mit Schulen, die Arbeit an der Praxis, u.a. zum Thema künstliche/künstlerische Intelligenz und die Arbeit am Image.