Antragsklinik: Sichtung von 13 eingereichten Konzepten

Mir fällt auf, wie unterschiedlich die Kunstschulen eingebunden sind: manche arbeiten im Tandem mit Kunstvermittlung (z.B. angedockt an einen Kunstverein) und universitären Studiengängen, die passende BAs und MAs anbieten, sodass die Kunstschularbeit wie der (oder tatsächlich als) Werkstattraum zwischen (akademischen) Diskurs, aktuellen Ausstellungen und deren Vermittlung sitzt. Es scheint der Ort zu sein, der sich für praktisches Experimentieren öffnet, wo Studierende oder Kunstvermittler_innen auch die Workshopleitung übernehmen und Formate wie Artist-in-Residencies stattfinden, die es erlauben, temporär eine_n Künstler_in mit der eigenen Arbeit zu beherbergen und durch Anwesenheiten zu lernen.

Erstaunt bin ich, wie spezialisiert die Zielgruppen mancher Kunstschulen sind, z.B. Kinder im bestimmten Alter, etc.. Woher kommt das? Ist das die Vorliebe der Dozent_innen, kommen aus der Richtung die meisten Anfragen, hat man sich über die Jahre spezialisiert oder ist es noch etwas ganz anderes? Was ist mit den anderen lokalen Altersgruppen? Machen die Kunst in anderen Institutionen, der VHS, etc? Fast alle Kunstschulen arbeiten regelmässig mit Programmen für feste Partnerinstitutionen bzw. haben partnerschaftliche Beziehungen mit umliegenden Bildungseinrichtungen. Manche Kunstschulen erwähnen ihre aktive Teilnahme an der kommunalen Politik. Ich nehme an, dass geht nicht von der Institution aus, sondern von dem Geist der dort Tätigen oder leitenden Personen.

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