Januar 2018: Was war in den letzten 4 Wochen los?

Ich habe im Dezember intensiv mit den sieben Kunstschulen in Kontakt gestanden und über die Erfahrungen der ersten Phase gehört. Die sieben Kunstschulen sind in unterschiedlichen Entwicklungsstadien in ihren Projekten, sichtbar aktiv auf dem Blog sind Oldenburg und Schwarmstedt; Worpswede ist auch sehr aktiv (aber noch nicht auf dem blog einsichtig), in Wedemark läuft die Teilnehmenden-Akquise auf Hochtouren, Hannover beginnt erst im Februar, auch da läuft die Teilnehmenden-Akquise. Aus Cuxhaven wurde eine personelle Veränderung und Förderverzögerungen gemeldet. Georgsmarienhütte startet ihr Projekt im Januar mit einer Intervention im Schulraum als Einladungsstrategie für die jungen Menschen.

Kommunikation: Ein Wunsch der Projekte untereinander ist im Moment der „Eisbruch“ der kollektiven Kommunikation. In unserer internen Doku des 1. Runden Tisches kann man nachlesen, dass sich alle Projekte einen offenen Austausch wünschen (inklusive Empfindungen des „Scheiterns“) und genießen, wenn andere Schulen mitdenken; so erlebt durch unsere „Talkshow“ und Kreisdialog am Tag 1. Im Alltag heißt es wohl konkret, sich nun dafür wirklich die Zeit zu nehmen, mal bei den einen oder anderen nach zu lesen oder nach zu fragen, wie es denn gerade geht.

Deutlich wird, dass das eine große Herausforderung ist, denn es heißt: nicht nur vor Ort mit Partnern und Teilnehmenden sprechen sowie mit mir und Sabine in Kontakt sein, sondern darüber hinaus die anderen Projekte auch wahrzunehmen.

Unser Erproben ist Teil des Prozesses. Da es hier viel um den blog geht, gibt es allerdings auf mindestens zwei weitere Wahrnehmungen:

  1. Die lokale politische Instanz hat ein Interesse am Projekt gezeigt und somit an dem gesamten Modellprogramm (Schwarmstedt)
  2. Die Bevölkerung in Oldenburg ist befremdet, aber durchaus neugierig.
  3. Es gibt die Frage, ob man einfach wie ein Tagebuch der Öffentlichkeit alles mitteilen kann, darf oder soll, was einem so durch den Kopf, aber oft auch durchs Herz geht?
  4. Fest steht: Die Prozesse der anderen sollten mehr in unser Bewusstsein.
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