Alles Zufall?!?

Und plötzlich waren zehn Mädchen und junge Frauen da! Werden wir so als eine stabile Gruppe zusammenarbeiten?

Alle haben viel miteinander und mit uns geredet – und es tut gut, dass alle unterschiedliche Hintergründe haben und ihre Lebenserfahrungen in die Diskussionen mit einfließen. Diese Vielfalt an Meinungen und Positionen sind belebend. Warum muss ich angeben, welche Nationalität ich habe, wenn ich ein Konto bei einigen Banken eröffnen möchte? Ist es gerecht, dass starke Raucher*innen, Motorradfahrer*innen oder Risikosportler*innen dieselben Krankenkassenbeiträge zahlen wie alle anderen Mitglieder auch? Warum kann ich nicht einfach in Saudi-Arabien einreisen, um dort zu arbeiten? Was muss ich persönlich preisgeben, wenn ich in die USA reisen möchte? Gibt es auch nette AFD-Wäher*innen?

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben heftig gestritten, miteinander gerungen und haben so ein wunderbares Spieltableau für sich vorbereitet, um ihre neuen Identitäten zu würfeln. Offen, sensibel, begeisterungsfähig und kompromissbereit. Ich bin gespannt.

Unsere Rolle? Teekochen, raushalten, sich zurückhalten. Ab und zu nachfragen, zusammenfassen.

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