Papenburg – Ein Duett zwischen Politikerin Gitta Connemann und Künstlerin Hannah Bischof

Das Projekt Erinnern für die Gegenwart kulminierte am 9. November in eine Reihe von Erinnerungs- und Feiermomenten, die zusammen eine fließenden Ablauf und Synergie ergaben. Da war zum einen die gemeinsame Ausstellung “Von Papenburg nach Neuruppin – Zyklus für Maria” der Malerin Hannah Bischof sowie der Arbeiten der Schüler*innen der Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf, die um 16h feierlich eröffnet wurde mit einer Rede vom Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, ferner der CDU Politikerin Gitta Connemann, Ansprachen der Schüler*innen und Projektbeteiligten der Heinrich-Middendorf-Oberschule selber, einer Erzählung der Malerin Hannah Bischof sowie Musik des Klezmer-Ensemble des Gymnasiums Papenburg. Nach der Eröffnung und einem Verweilen in der Galerie begann um 18 h der Schweigemarsch zum Gedenken der Reichskristallnacht am 9.11.1938. Die ca. 200 Besucher*innen der Ausstellung gingen gemeinsam zum Gedenkstein der ehemaligen Synagoge vor dem Gebäude der Sparkasse Emsland am Hauptkanal. Nach Verlesung der Namen aller von 1939-1945 ermordeten Jüd*innen Papenburgs durch die Schüler*innen der Heinrich-Middendorf-Oberschule, einer Ansprache vom Bürgermeister sowie musikalischer Begleitung des Musikverein von 1996, löste sich die Veranstaltung auf, nicht ohne auch dem 9.11.1989 zu gedenken, dem 30. Jahrestag des Falls der Mauer und damit dem Beginn der Wiedervereinigung der BRD und DDR.

Die Eröffnungsrede der Politikerin Gitta Connemann, 21 min.

Die Künstlerin Hannah Bischof erzählt entlang ihrer Bilder die Geschichte ihrer Großmutter Maria, 23 min.

 
   
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